Insel Usedom -  Kirchen der Region                                                   St. - Petri - Kirche zu Wolgast
 

 

      

Impressum

 

Webcam

Buchtipps

Linkliste

Referenzen

Kontakt

home

               
  Seebäder  
   
Unterkünfte  
   
Kultur / Sport  
   
Gaststätten  
   
Verkehr  
   
Inselbilder  
   
Veranstaltungen  
   
Kurverwaltungen  
   
Camping  
   
Geschichtliches  
   
Museen  
   
Umgebung  
   
Reiseberichte  
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wolgast - über Jahrhunderte Residenzstadt der Pommerschen Herzöge, in strategisch günstiger Lage am Ufer der Peene, war die Stadt nicht selten Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen der Mächte des Ostseeraumes. Das einstmals sich imposant am Ufer der Peene erhebende Schloss war ab dem 17. Jahrhundert nur noch eine Ruine - heute erinnert nur noch der Name "Schlossinsel" an die einstige Residenz der Pommernherzöge in der Hansestadt an der Peene. Einzig die mächtige St. - Petri - Kirche zeugt noch vom Glanze und der Größe der einstmaligen Metropole Pommerns.
 

   
   

Der Baubeginn der heutigen Kirche wird mit ca. 1350 angegeben. Um 1128 hatte Bischof Otto von Bamberg auf seiner Missionsreise durch Pommern eine erste Kirchenweihe in Wolgast vorgenommen. Reste der einst prächtigen Ausmalung der Basilika sind auf dem Chorumgangsgewölbe erhalten.
 

Wunderbar ist der Blick vom Turm
 der St.-Petri-Kirche auf die Dächer
der Stadt Wolgast und das Umland.
Am Horizont hinter der Brücke nach
Usedom ist bei guter Sicht das blaue
Wasser der Ostsee zu sehen.

   
     

Viel von den einstigen Schätzen der Pommerresidenz ist der Stadt nicht geblieben. Doch der Einfluß der Herzöge von Pommern - Wolgast ist überall in der Gegend zu spüren, besonders in der Universitätsstadt Greifswald - die Landesherren aus Wolgast waren großzügige Förderer der Universität. Geblieben ist der einstigen Residenzstadt des Greifengeschlechts die Fürstengruft mit den Sarkophagen und den sterblichen Überresten der Herzogsfamilie in der St. - Petri - Kirche zu Wolgast.
 

 
     
     
     

Der Totentanz in der St. - Petri - Kirche zu Wolgast dürfte zu den besonderen Schätzen des Gotteshauses gehören. Es wird ein Thema dargestellt, das im Mittelalter durch Pest und Kriege allgegenwärtig war - der Tod. Die Bilder stammen von dem Wolgaster Reeder Caspar Siegmund Köppe und entstanden um 1700. Die Verse zu den Bildern sind von Adrian Dietrich Bentschneider. Es war und ist die wohl bitterste Erfahrung eines Jeden von uns, einen lieben Menschen zu verlieren - dieses Thema wird auf den 24 Bildern dargestellt. Ob König, Kind, Rechtsgelehrter, Greis, Arzt - vor IHM ist keiner sicher. Die Sprüche über den Bildern versuchen humorvoll den Gang der Dinge zu veranschaulichen.

     
Mit Pauk und Trompetenschall
Der Tod sich anmeldt ueberall.

Kein Herr und Ritterlicher Mann
Dem Tod was angewinnen kann.

Kein Weibsbild ist so hoch geboren
Es muß mit dran, taets ihr gleich zorn.

Der Diener Gottes an dem Wort,
Wanns Glas ist aus, muß auch mit fort.

Den Tod der Arzt oft will vertreiben,
Und muß ihm selbst in Händen bleiben.

     
     
Kirchen der Region
     

home
   Reiseführer Usedom  |  aktuell  |  Kontakt  |  SMS  |  Grußkarten  |  Linkliste  |  Porträts
Seebäder- Dörfer  |  Historisches  |  Verkehr  An- und Abreise  |  Unterkunft  |  Essen  |  Kultur / Veranstaltungen

Disco / Konzerte / Party  |  Insel - Tipps  |  Natur pur  |  Inselbilder  |  Reiseberichte

impressum ©