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Usedom gemalt von Sabine Curio ...

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+++ 14. Januar 2010, Usedom / Stolpe   +++

Frau Milatz vom Usedom-Wolliner Geschichts- und Heimatverein hat Sabine Curio, die stille Malerin von der Insel Usedom zu einem Abend in die Gaststätte Roseneck in die Stadt Usedom eingeladen, um über ihre Bilder zu sprechen, ihre Art zu malen und vieles mehr. "Ich kann zwar malen - aber sprechen darüber ..." begann die in Ahlbeck geborene und heute am Stettiner Haff in Stolpe auf Usedom lebende Malerin. Und dann erzählte sie über ein Bild, dass am vergangen Freitag entstanden war, als es geschneit hatte und ein wunderbares Licht auf ihren Garten am Haff fiel, und davon, dass sie Besuch hatte in ihrem Atelier, und das sie eigentlich raus wollte und malen, und irgendwie nervös war, weil sie wusste, das Licht, es wird nicht mehr lange so sein, und wie sie dann endlich hinaus konnte, fast etwas nervös und wie sie malte, zwei Stunden im Schnee, und wie glücklich sie war über das Bild, als es gemalt war, so wie sie es gesehen hatte, und das sie es uns mitgebracht hat, und dass es kein anderer tragen durfte, weil es doch erst vom vergangenen Freitag ist ... Und alle schauten auf dieses Bild und irgendwie war man dabei im Garten am vergangenen Freitag.

Sabine Curio Wintergarten
Foto: Ingmar Nehls

Sabine Curio, 1950 in Ahlbeck auf Usedom geboren, Abitur in Heringsdorf, 1969-74 Kunsthochschule Berlin-Weißensee Fachrichtung Malerei, 1970/71 Erste Malstudien bei Niemeyer-Holstein, 1977-80 Meisterschülerin an der Akademie der Künste in Berlin bei Wieland Förster, ab 1977 Wohn-und Arbeitsort im Haffhaus in Stolpe auf Usedom berichtet Frau Milatz über die bescheidene Malerin. Sie ist seit 1995 Vorsitzende des Freundeskreises Niemeyer-Holstein, Lüttenort e.V. und 1996 Erste Preisträgerin (zusammen mit Joachim John) des Helen-Abbott-Förderpreises für Bildende Kunst, gestiftet von einem amerikanischen Mäzen.

Sabin Curio in Lüttenort
Sabine Curio bei einer Ausstellungseröffnung in Lüttenort.

Langsam springt der Funke über, Fragen aus dem Publikum an die Malerin: wie sie sich malerisch entwickelt hätte und ob sie heute andere Dinge male als noch vor Jahren. Sie denke nicht, es ist ein Beruf wo Arbeit und Leben eins seien und manchmal stehe sie vor einem scheinbar belanglosen Motiv und dann spüre sie plötzlich ein Echo in sich und male ... Stillleben, Landschaften, Porträts, Akt. Und überhaupt, das Malen sei wie das Leben, man malt und hier und da ist man zu oberflächlich, man liegt falsch - wie im normalen Leben, und dann wieder stimmt es. Und diese Worte lassen mich wieder auf das Winterbild im Garten schauen, von Oberflächlichleit keine Spur. Nicht nur auf Usedom malte und malt Sabine Curio. Reisen führen sie immer wieder in die Berge um sich dann wieder auf das Haff und ihren Horizont zu freuen. Norwegen habe sie beeindruckt, im Juni in wenigen Stunden drei Jahreszeiten zu durchfahren, ein Buch mit Aquarellen, Augenblicken, Zufällen zeugt von dieser Reise.

Sabine Curio Günter Rössler
Sabine Curio und Günter Rössler bei der Eröffnung ihrer genmeinsamen Ausstellung "nackt und natürlich" im Oktober 2008 in Greifswald.
Sabine Curio
Foto: Ingmar Nehls

Sabine Curio
Foto: Ingmar Nehls

Der Sinn und nicht der Unsinn dieser Welt rege sie an zu malen, und so finde sie immer wieder ihre Motive hier auf der Insel und auf Reisen. Ob sie nicht auch einmal auf der Insel Wollin malen möchte, diese wunderschöne Schwesterinsel im Bild festzuhalten gedenke, kommt ein Frage aus dem Publikum und man spürt in der etwas ausweichenden Antwort, das Sabine Curio zufällig malt, aus dem Augenblick heraus, und so stelle ich ihr die Frage, ob sie jemals Auftragswerke angenommen hat. Ja antwortet sie, zwei. Eines seien die vier Jahreszeiten, die im Usedomer Rathaus zu sehen sind und das andere sei ein Porträt von Professor Dr. Jürgen Mlynek, damals Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin und heute Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft gewesen. Dieser habe ganze 2 x 4 Stunden Zeit gehabt, um ihr Model zu sitzen.

Und so geht ein kurzweiliger Winterabend dem Ende entgegen, man unterhält sich noch etwas, viele kennen sich untereinander und die Malerin schon seit Jahren. Bestimmt wird dieser Winter, der gerade erst begonnen hat und der auf den Bildern von Sabine Curio schon verewigt ist, noch so manches Mal dafür sorgen, dass sie raus und malen muss.

www.sabine-curio.de
Text: Gründling, Fotos: Ingmar Nehls (3), Matthias Gründling(3)
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