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20. Februar 2010, Berlin, Usedom
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Für seinen Film "Der Ghostwriter" hat Roman Polanski auf der 60. Berlinale einen Silbernen Bären für die beste Regie bekommen. Teile des Filmes wurden auf der Insel Usedom gedreht. Zwei seiner Produzenten (Robert Benmussa und Alain Sarde) nahmen den Preis in Berlin entgegen und berichteten, Polanski hätte gesagt: selbst wenn er gekonnt hätte, wäre er nicht zur Preisverleihung erschienen, denn als er das letzte Mal zu einem Festival anreiste, um einen Preis entgegenzunehmen, wäre er verhaftet worden. Polanski ließ wissen. dass er sehr froh über den Preis sei und sich sehr geehrt fühle, er sei sehr gerührt, auch durch die aktuellen Umstände.
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Es wird vermutlich viel diskutiert werden über den Preis und das "warum" und das "warum er", es gab doch bessere Regieleistungen usw. Doch wer ihn einmal erlebt hat, wie konzentriert er arbeitet, wie er etwas wie ein zerstreuter Professor und fast etwas unscheinbar am Drehort agiert, wie er unmerklich fast, mit wenigen Worten, mit einer Geste, einem Blick alles beeinflusst und erst dann Ruhe gibt, wenn es genau so ist, wie er es zuvor minutiös erdacht hat, und wer erlebt hat, wie ehrlich er sich freut, wenn es dann genau so geworden ist, der weiß, es war eine gute und richtige Entscheidung - dieser silberne Bär.
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Foto: Kinowelt
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Foto: Kinowelt
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Foto: Kinowelt
Ewan McGregor sagte auf der Pressekonferenz zur Weltpremiere von "Der Ghostwriter" sinngemäß, Polanski sei wie deine Mutter und das Schlimmste, meistens habe er auch noch Recht.
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