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Nord Stream Pipeline endet bei Usedom ...

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+++ 09. April 2010, Insel Usedom, Wyborg   +++

In Anwesenheit des russischen Präsidenten Medwedew und dem ehemaligen Bundeskanzler Schröder wurde der Bau der Gaspipeline durch die Ostsee gestern in Wyborg an der Bucht von Portowaja nördlich von St. Petersburg offiziell gestartet. Begonnen haben die Arbeiten an der rund 1.220 Kilometer langen Pipeline bereits vor drei Tagen vor der schwedischen Insel Gotland. Die Gasleitung, die ab 2011 rund 27,5 Milliarden Kubikmetern (später 55 Milliarden Kubikmeter) Erdgas pro Jahr nach West- und Mitteleuropa transportieren. Im Juni starten dann die Arbeiten in Lubmin in der Nähe von Greifswald, wo die Pipeline enden wird. Die letzten Kilometer der Pipeline verlaufen zwischen den Inseln Rügen und Usedom in Richtung Lubmin. Die Nord Stream AG, ein Konsortium von OAO Gazprom, BASF SE/Wintershall Holding GmbH, E.ON Ruhrgas AG und N.V. Nederlandse Gasunie, wird mit der Nord Stream-Pipeline einen Großteil dieser Transportkapazitäten schaffen. Die Pipeline durch die Ostsee wird Westeuropa direkt an die weltweit größten Gasvorkommen in Russland anschließen.

Nord Stream Pipeline
Karte: Nord Stream AG

Gaspipeline
Gaspipelinebau in der Nähe von Lubmin
Gaspipeline
Gaspipelinebau in der Nähe von Lubmin
Nord Stream
Karte: Nord Stream AG

Die Umweltbelastung durch die Ostseepipeline ist nach Angaben der Nord Stream AG geringer als bei einer Landpipeline: "Nord Stream hat sich das Ziel gesetzt, die Auswirkungen auf die Meeresumwelt der Ostsee zu minimieren. Deshalb wurde der Streckenverlauf unter besonderer Berücksichtigung der Umweltbedingungen in der Ostsee geplant. Den geäußerten Bedenken der Behörden, Interessenvertreter und der Öffentlichkeit wurde Rechnung getragen. Bei Bau und Betrieb der Pipeline wird das Unternehmen nationales und internationales Recht sowie alle Anforderungen im Hinblick auf die Umwelt und den Schiffsverkehr berücksichtigen. Das Projekt wird zudem den international anerkannten Standards sowie den hohen Ansprüchen des Unternehmens und seiner Gesellschafter entsprechen. Nord Stream hat umfangreiche Untersuchungen des Meeresbodens in der Ostsee durchgeführt. Diese Untersuchungen werden für die weitere Erforschung der Ostsee von großer Bedeutung sein. Sie tragen dazu bei, das Wissen über Munitionsfunde in der Ostsee zu erweitern und die damit verbundenen Risiken zu minimieren. Wie zahlreiche bereits existierende Offshore-Pipelines in der Nordsee und in anderen Meeren zeigen, sind die Auswirkungen auf die Umwelt gering und zeitlich auf die Bauphase begrenzt. Während des Betriebs sind praktisch keine Auswirkungen zu erwarten. Nord Stream nimmt die potenzielle Gefahr von Munitionsfunden in der Ostsee ernst. Rund 80 konventionelle Munitionsaltlasten müssen geräumt werden. Dafür wurde in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden ein Räumungsplan entwickelt."

NordStream
Europas Energiebedarf
Windkraft
Alternative Energiequellen reichen längst nicht aus um Europa mit Energie zu versorgen.
Ostseepipeline
Foto: Klaus von Mandelsloh

Lubmin bei Greifswald
Lubmin bei Greifswald: hier endet die Ostseepipeline (im Hintergrund die Insel Usedom). Foto:EWN GmbH

Greifswalder Bodden
Areal zwischen Usedom und Rügen.
Russian President Dmitry Medvedev
Der russische Präsident Dmitry Medvedev beim offiziellen Baustart der Gaspipeline durch die Ostsee gestern in Wyborg. (Foto: NordStream / M4-TV)
Baustart der NordStream Pipeline
Der Russischen Präsident Medwedew und der ehemalige Bundeskanzler Schröder beim Baustart der Pipeline. (Foto: NordStream / M4-TV).
Baltic Youth Philharmonic

Soziales und kulturelles Engagement der Nord Stream AG: Das Orchester der Baltic Youth Philharmonic vereint 70 Musikstudenten aller Ostseeanrainerstaaten. Während der Proben und Konzerte werden sie durch international erfolgreiche Musiker betreut. Gegründet wurde das Projekt 2008 durch die Nord Stream AG und das Usedomer Musikfestival. Es soll junge Menschen aus Ländern rund um die Ostsee zusammenzubringen und so geografische und künstlerische Grenzen überwinden. Das Ziel beider Initiatoren ist die Förderung künftiger Generationen und damit zur kulturellen Vielfalt der Ostseeregion beitragen.

Fotos: Gründling wenn nicht anders vermerkt; Text: Nord Stream AG; Gründling
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