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Kleinkunstfestival auf Usedom ...

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+++ 17. Juni 2011, Heringsdorf  +++

Keine andere Veranstaltung im reich gefüllten Kulturkalender der Insel Usedom vermag so sehr die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen, wie das Kleinkunstfestival rund um die Heringsdorfer Konzertmuschel. Ob Groß, ob Klein, wohin man schaute: staunende Gesichter und leuchtende Augen. Auf Usedom längst Kult und in der Szene der Straßenkünstler ebenso. Das ist das Internationale Usedomer Kleinkunstfestival, das traditionell zu Pfingsten über die Bühne, sprich das Pflaster und den Rasen der Heringsdorfer Promenade geht. Selbst ein Regenguss versprühte in diesen Tagen eine gewisse Leichtigkeit. So gesehen am Sonntagnachmittag, als urplötzlich der Himmel für kurze Zeit seine Schleusen öffnete. Während es prasselte und gleichzeitig die Sonne durch die Wolken blinzelte, saß scheinbar Gedanken versunken ein Herr mit Strohhut auf einer Bank und wartete geduldig auf den nächsten Auftritt. Als sei das noch nicht Sinnbild genug für das Usedomer Straßenkunstfestival, erklang von weitem noch das wunderschöne „Somewhere over the rainbow“.
Damit lockte der brasilianische Kleinkünstler Dan Marques Rego die Besucher zu seiner Show mit Clownerie und Zauberei.

Klienkunstfestival

Verzaubert wurden am Samstagabend auch die 300 Gäste des „Varieté am Meer“ im Heringsdorfer Kaiserbädersaal. Das war zwar nicht ganz ausverkauft, aber laut Kersten Fubel so gut besucht wie noch nie zuvor. Der Vorsitzende des Usedomer Kleinkunstvereins zog ein durchweg positives Fazit. Denn selbst erfahrene Kleinkünstler wie die Gelenauer Marionettenspieler lobten ihm gegenüber die besondere Atmosphäre des Usedomer Festivals. Auch die Neuerungen wie der Infostand an der Promenade und die spontan dort eingerichtete Geldwechselstube seien gut angenommen worden.
Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung sei aber das Verpflegungszelt, in dem der Berliner Cateringkoch „Fischer“ den Kochlöffel schwingt. Hier treffen sich die Künstler vor und nach ihren Auftritten und kommen miteinander ins Gespräch. So gab es bei der mit Spannung erwarteten Siegerehrung ehrlichen Beifall der Kollegen für die Sieger, die da heißen „tallarin con banana“ aus Chile und Argentinien für ihre akrobatische Clownerie (Profijury) sowie „Famous Team“ aus Berlin (Schülerjury).
Die jungen Berliner Breakdancer erhielten zudem von der Fachjury den Sonderpreis. Bei den Schülern ging dieser an Fischer, „unseren Koch“ und zwar ausdrücklich für sein Catering, denn „seine Show hat uns nicht so gefallen“, meinte Anselm Hoppe als Sprecher der Schülerjury.
Die wertete „The Stick Brothers“ aus Erlangen mit ihrer Jonglage-Schlagzeug-Show auf Platz 2, gefolgt von Luma Loko aus Dornstadt, die nach der Varieté-Gala mit einer Feuerperformance begeisterten. Platz 5 ging an den Deutschen Meister der Zauberei, Alexander Merk aus Essen. Die Erwachsenen-Jury verlieh ihm gar den dritten Preis vor Flash Gonzalez aus Chile und den Stick Brothers. Den zweiten Rang holte sich schließlich Thamar Hampe aus Köln mit ihrem „Rope Theatre“.
Durch die Varieté-Show und die Preisverleihung moderierte der Gewinner von 2004 „Monsieur Agon“. Mit seiner frankophilen Aussprache („Ihr seid ein fantastiek Pübliküm“), gepaart mit pfiffigem Charme sowie genialer Ball- und Wortjonglage, eroberte der Entertainer schnell die Herzen des „Pübliküms“. Sein Lob zählt, denn er ist längst einer der Großen der Kleinkunst. Besonders dann, wenn er sagt „Lieber Georg (Kurze), lieber Kersten, habt Dank, dass es dies gibt, das Kleinkunstfestival“.

Kleinkunstfestival Usedom
Kleinkunstfestival Usedom
Kleinkunstfestival Usedom
Kleinkunstfestival Usedom
Fotos und Text: Dietmar Pühler - d:p
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