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Schlangen zum Anfassen in der Seebrücke Heringsdorf

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+++ 26. Juni 2012, Heringsdorf  +++

Auge in Auge mit einer Gabunviper oder einer mexikanischen Mokassinotter, nur getrennt durch eine dicke Glasscheibe. So kann man derzeit einige der gefährlichsten Giftschlangen im Untergeschoss der Heringsdorfer Seebrücke bewundern. Noch bis 8. September zeigt Michael Ricker aus dem thüringischen Ernstthal in den Räumen des ehemaligen Kinos seine faszinierende Ausstellung „TERRA FAUNA – The World of Reptiles“.
30 Schlangenarten von vier Kontinenten werden hier in vier Ausstellungsmodulen präsentiert, die den europäischen Artenschutzrichtlinien entsprechen. Zu Ausstellungsbeginn bekam der Reptilienexperte Ricker so auch wenig überraschend grünes Licht vom Veterinäramt. Alle Terrarien sind klimatisiert, so dass die natürlichen Lebensbedingungen der Schlangen simuliert werden können. Tagsüber erreichen die Minilebensräume Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius bei einer entsprechenden Nachtabsenkung.
Ricker will mit seiner Ausstellung, die täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet ist, vor allem Vorurteile gegenüber Schlangen abbauen. „Das hat schon in der Bibel angefangen. Aber Schlangen sind nicht boshaft und auch nicht angriffslustig“, so der Fachmann. Dies vermittelt der Thüringer täglich bei seinen Führungen um 11, 14, 16 und 20 Uhr. Dabei gehört es fest dazu, dass die Besucher eine Schlange anfassen bzw. halten dürfen.
Die dreißig Terrarien in den zwei ehemaligen Kinosälen sind alle deutsch und polnisch beschriftet und informieren sowohl über die natürlichen Lebensräume als auch über die Besonderheiten der Tiere. Neben den Schlangenterrarien, die nach Kontinenten gegliedert sind, gibt es eine Vitrine mit Wirbellosen. Hier sind unter anderem Vogelspinnen, Skorpione, Gottesanbeterinnen und Riesenschnurfüßler zu bestaunen.
Zu den ersten Besuchern zählte eine Kindergruppe von der Fachklinik für Kinder und Jugendliche Haus Gothensee. Die Kleinen waren begeistert. Leonick aus Saalfeld „fand es voll geil“, dass er eine ausgewachsene Königspython anfassen durfte. Marlon aus Auerbach fand es schön, dass die Tiere „lebendig sind. Das sieht man meistens nicht“.

Auch die Familie Petermann aus Stollberg war angetan von der Präsentation. Sohnemann Samuel hatte die Idee, in die Ausstellung zu gehen. Seine Mutti Daniela Petermann verriet, dass er ein absoluter Schlangenfan ist. Der Fünfjährige wusste schon so einiges, was Michael Ricker den Besuchern erzählte. Nur zum Schluss staunte er, dass nicht die Anakonda die größte Schlange der Welt ist, sondern die Netzpython, wie ihm der Experte erklärte.
TERRA FAUNA
TERRA FAUNA
TERRA FAUNA
TERRA FAUNA
Text und Fotos: Dietmar Pühler - d:p
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