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Usedom mit Licht und lauten Tönen ...

 
+++ 05. Oktober 2012, Zinnowitz  +++

Wenn man den Kritikern glauben darf (Ochs, Ostseezeitung; Baumgartl, Nordkurier), dann hatte sich Stardirigent Thomas Sanderling am vergangenen Mittwoch etwas in der Lautstärke vergriffen, als er das Novosibirsk Philharmonic Orchestra, zwei Chöre und 4 Solisten durch zwei verschiedene Vertonungen von Schillers "Ode an die Freude" bei einem Peenemünder Konzert führen sollte. Im Rahmen des Usedomer Musikfestivals gab es zum Tag der Deutschen Einheit ein neues Peenemünder Konzert, das die mit dem von Mstislav Rostropovich dirigierten "War Requiem" vor 10 Jahren begonnene denkwürdige Tradition fortsetzen sollte. Zur Aufführung gelangten die Kantate »K Radosti« (An die Freude) von Peter Tschaikowsky zusammen mit der Sinfonie Nr. 9 Beethovens durch das Novosibirsk Philharmonic Orchestra (Orchestra in residence des 19. Usedomer Musikfestivals) unter der Leitung Sanderlings gemeinsam mit dem Rundfunkchor Berlin und dem NDR Chor und den Solisten Maria Bulgakova (Sopran), Marina Prudenskaja (Mezzosopran), Steve Davislim (Tenor) und Dimitry Ivashchenko (Bass). Die Peenemünder Kraftwerkshalle, eine Dimension für sich, erfüllt "von der Gewalttätigkeit des Klanges", so Baumgartl im Nordkurier über die seiner Meinung nach Sanderlingsche "Grobzeichnung", die kaum Platz für die Solisten, die Chöre und das musikalische Durcharbeiten der Werke einräumte. Nun das Publikum war dennoch beeindruckt und bekam auch gleich noch eine Schelte ab, denn es "jubelte und johlte" und gab "begeistert stehende Ovationen" (meine 81-jährige Mutter gehörte übrigens dazu, hatte sie doch als junges Mädchen den Schlußchor mehrmals im Kirchenchor in der Provinz mit aufgeführt) - das Wort provinziell allerdings kam dann doch nicht aus der Feder des Kritikers. Zumindest für ihn haben Sanderling und das Novosibirsk Philharmonic Orchestra noch zwei Möglichkeiten auf Usedom es besser zu machen, heute in Swinemünde und am Sonntag beim Abschlusskonzert in der Wolgaster Kirche. Nicht weniger klanggewaltig verlief der Abend entlang des Strandes von Karlshagen bis Swinemünde, denn hier suchte sich ein Feuerwerk lautstark den Weg von West nach Ost. In Zinnowitz kam sogar noch die "Längste Lampionkette" mit mehr als 3000 Lampions auf einer Länge von 5,1 km hinzu - ein gigantisch beeindruckendes Ereignis. Was bleibt, ist ein Abend am Tag der Deutsche Einheit 2012, mit zwei gewaltigen und beeindruckenden Ereignissen, die so ähnlich und doch so verschieden waren. Und die Entscheidung zu welchem der Ereignisse man hätte gehen sollen, dürfte hinterher nicht einfacher als zuvor gewesen sein, allein der Musikkritiker hätte beim Feuerwerk weniger zu schreiben gehabt, obwohl "gejohlt" wurde da auch reichlich.

Längste Lampionkette
UMF
Längste Lampionkette
Längste Lampionkette
Längste Lampionkette
Text & Fotos: Matthias Gründling / usedomfotos
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