Peenemünde  -  Insel Usedom

Inselbäder auf Usedom

 Raketen, Museum und Natur ...

 

   

   

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"Peenemünde hat eine ebenso alte wie interessante Geschichte. Schon um 1250 taucht der Name in der Chronik auf. Wolgast und Stettin blühen mächtig auf. Die Peene, auf der die Frachten der reichen Kaufleute nach Norden oder Süden schwammen, war der meistbefahrene Arm der Oder, dessen Zugang von Peenemünde aus leicht und nachdrücklich bewacht werden konnte. An der Schanze und auf dem Dänholm haben sich um die Beherrschung eben dieses Zugangs blutige Kämpfe abgespielt. Am 26. Juni 1630 hatte Peenemünde den bedeutsamsten Tag. Gustav Adolf landet in der Gegend der Schanze, um in den Dreißigjährigen Krieg einzugreifen."  (Ernst Zastrow in P.A. Rolfs, Die Insel Usedom, Swinemünde 1933) Die Geschichte wird zeigen, über 300 Jahre später erlebt Peenemünde seinen zweiten bedeutsamsten Tag.

 
 

   

             
 
     
 
     
 
     
 

Den sternenklaren, pechschwarzen Nachthimmel von Peenemünde durchzucken gefrorene weiße Blitze. Dreihundert Jahre sind vergangen seit der Landung des Schwedenkönigs Gustav Adolf. Peenemünde schickt sich an, erneut in die Weltgeschichte einzugehen - wieder sind es die Militärs, die den Ausschlag für diese neue Berühmtheit des kleinen Örtchens geben sollten, zusammen mit einer Gruppe von Wissenschaftlern um Wernher von Braun. Von Peenemünde aus wurde ein weiterer  Versuch unternommen, mit dem Bau der so genannten Vergeltungswaffe Europa und die Welt unter das Joch des deutschen Nationalsozialismus zu bringen. Und doch ist nach vielen misslungenen Starts der 03. Oktober 1942 mit dem ersten Flug in den Weltraum des Aggregates A4, abgehoben aus der Arena der Heeresversuchsanstalt Peenemünde unter der Leitung Wernher von Brauns, die Geburtsstunde der Raumfahrt. Dem Kampf vieler Antifaschisten, den Krieg verachtender Menschen und dem Bündnis der Alliierten Streitkräfte ist es letztlich zu verdanken, dass Jahre später genau der Wernher von Braun aus der Peenemünder Heeresversuchsanstalt, die Rakete für den ersten und bisher einzigen bemannten Flug zum Mond konstruierte.

 
   
         
   

         
     
 
     

Peenemünde, ein Kämmerei-Dorf und Vorwerk der Stadt Wolgast, liegt auf der Nordwestspitze der Insel am Ausfluss der Peene in die Ostsee und ist nach Cröslin in Neupommern eingepfarrt. Das Dorf hat 18 Bauer- und 4 Kossäthenhöfe nebst 14 Büdnerstellen mit 82 Wohngebäuden und 549 Einwohnern. Eine dort am Strohm befindliche alte Schanze wird noch unterhalten. (Wilhelm Ferdinand Gadebusch, Chronik der Insel Usedom, Berlin und Wriezen 1864)  

 
 
 
     
 
     
 
 
         
Derzeit laden mehrere interessante Ausstellungen ein, Peenemünde zu besuchen. Im Historisch - Technischen Informationszentrum, einem  sehr interessant gestalteten Museum, wird man anschaulich über die Heeresversuchsanstalt informiert. Ausstellungsstücke, Schriftstücke, Filmdokumente und Stimmungen vermitteln einen Eindruck über die zwei Seiten von Peenemünde. Übrigens sind alle Erklärungen in deutsch und englisch -  ein absolutes Muss, wenn man ein paar Tage auf Usedom ist - nicht nur bei schlechtem Wetter. Ein paar Meter weiter ein Museum zum selbst erleben - PHÄNOMENTA - hier werden Naturerscheinungen und Experimente zum Erleben vorgestellt. Im Maritim Museum im Peenemünder Haupthafen können Sie ein russisches U-Boot erkunden. Ein Gang durch die engen Räume und Türen lässt die Situation ahnen, in der man sich in der Tiefe der Meere befindet.... Ja und wem das noch nicht genug der musealen Einrichtungen ist, für den gibt es noch ein Bettenmuseum, ein Spielzeugmuseum und und und ...

 

 
 
 
     
Peenemünde wird immer mehr auch zu einem Ort künstlerischen sich Auseinandersetzens mit der Vergangenheit. 2 Jahre hintereinander fand im April das Tanztheater Kraftwerk begeisterte Zuschauer und  zum 60. Jahrestag des ersten erfolgreichen Raketenstarts  gab es die Aufführung des "War-Requiem" von Benjamin Britten im Turbinensaal des Peenemünder Kraftwerks. Verantwortungsvoller Umgang mit der Geschichte wie ich meine, Tribut zollend der Ambivalenz eines Ortes - das "War-Requiem" schuf Britten in Erinnerung an die Bombardierung des südenglischen Coventrys. Und so hat das Usedomer Musikfestival im Herbst jeden Jahres den Höhepunkt in Peenemünde.
     
   

Die Turbinenhalle des Kraftwerks der Heeresversuchsanstalt Peenemünde am 28. September 2002 - ein Ort der nachdenklich stimmt, der erschaudern lässt - auch noch 60 Jahre danach.

     

An einem unwirtlicheren Ort kann man Theater wohl kaum spielen. Um so stärker und deutlicher die Eindrücke einer ganz anderen Kunst. Stefan Hahn, Choreograf und Tänzer, hat es zum zweiten mal mit seinem jungen Ensemble geschafft, den Geist und Ungeist der Heeresversuchsanstalt Peenemünde im Kraftwerk Peenemünde zu beschwören. Sprechtheater, Tanz, Ballett, schrille, manchmal schmerzende Musik, eindrucksvolles Filmmaterial - eine Kulisse, die schaudern lässt... das Tanztheater Kraftwerk....

 
   


 
     

     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
Über den blauen Sommerhimmel treiben die Wolken, groß, grau und drohend, mit weißen Köpfen. Noch schauen sie auf eine lichtvolle Landschaft; aber schon grollt der Donner, zucken die Blitze. Gustav Adolf landet. Soldaten überfluten den Peenemünder Haken. Graben, Schachten, gelten auf dem weiten Terrain. Noch Freunde der Bevölkerung, bald Marodeure und Mordbrenner. Ringsum flammen die Dörfer auf. In dunklen Nächten retten Einwohner  Leben und Gut. Hohlwangig, den Tod im Körper, fliehen sie nach hier, verkriechen sich im Röhricht wie gehetztes Wild... Sturmnacht. Eisiger Nordost. Steuerlos, mit zerschlagenem Ruder und zerfetzten Segel, treibt das Schiff vor dem Winde. Sechsmal stucken die Wellen auf die Sandbank. Sechsmal schlagen Masten und Rahen durcheinander wie dürres Geäst im Wettersturm. Dann kommt das Ende. - Es soll eine Zeit gegeben haben, wo die Leute vom Strandgut reich wurden..." (Ernst Zastrow in P.A. Rolfs, Die Insel Usedom, Swinemünde 1933)
     

Wichtige Adressen
 
   
Tourismusverein Insel Usedom Nord e.V.
Strandstrasse 18
17449 Karlshagen

www.meer-usedom.de USEDOM ein Mee(h)rvergnügen - die offizielle Homepage des Tourismusvereins Insel Usedom Nord e.V.

Info / Reservierung

Tel.: (03 83 71) 28135
Fax: (03 83 71) 28135
Internet:  www.usedom.de
e-Mail:  FW.Karlshagen@t-online.de
 

Peenemünde
www.peenemuende.de 
eMail: HIT@peenemuende.de
Telefon: 038371 / 5050
Telefax: 038371 / 505111

 


Fahrradtour im Inselnorden

Usedomer Musikfestival

Info / Reservierung

Tel. 038378/ 34647
Fax 038378/34648
Internet: www.usedomer-musikfestival.de
e-Mail:  info@usedomer-musikfestival.de

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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