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"Die Hoffnung ist das Schönste im Leben, wer sich die abschneiden möchte, bloß um etwas Gewisses zu haben, in dem ist der lebendige Geist schon gestorben"


Philipp Otto Runge, 7. Dezember 1801

"Er lebte nicht, er war ein Abendrot, verspätet aus verlorenen Paradiesen, ließ täuschend er in unsrer Nächte Rot die ahnungsreichen Schimmer fließen" schreibt Klemens Brentano über den viel zu früh verstorbenen großen Romantiker. Und Ernst Moritz Arndt: " ... Einen Landsmann haben wir neulich verloren, einen frommen, himmlischen Jüngling, dem das Schicksal nur vergönnt hat anzudeuten, was er in gediegener Mannesfülle hätte sein können: ich spreche von dem wackeren Maler Runge, der vor einigen Wochen in Hamburg gestorben. Die Zeit, scheint es, will das Beste schnell ausstoßen ..."

   
   
 
         
   
         

Philipp Otto Runge wurde am 23. Juli 1777 in der "kleinen nahrhaften See- und Handelsstadt  Wolgast im damals schwedischen Pommern" als neuntes von elf Kindern geboren. Der Vater Runges war Schiffsreeder und Kaufmann in Wolgast.

 Philipp Ottos Kindheit war durch viele Krankheiten und eine den Körper nie ganz verlassen wollende Schwäche gekennzeichnet. Vom Dichter Kosegerten als Kind in Wolgast unterrichtet wird schon bald deutlich, dass der Hang zur Malerei und Kunst größer als der Wunsch nach einer Kaufmannslaufbahn ist. Sein Bruder Daniel ermöglicht die Künstlerlaufbahn. So geht Otto 1799 - 1801 als Kunstschüler nach Koppenhagen und 1801 - 1804 nach Dresden.

 Am 3. April 1804 heiratet Runge Pauline Passenge aus Dresden, die ihm drei Kinder schenkt, den jüngsten Sohn einen Tag nach seinem viel zu frühen Tode  am 3. Dezember 1810 abends 10 Uhr. Am 13.Januar 1811 wurde der Knabe auf den Namen Philipp Otto getauft. 

 

Was uns geblieben von dem wohl berühmtesten Sohn der Stadt Wolgast, sind ...

die mit einzigartiger Fingerfertigkeit bereits in der Kindheit geschaffenen Scherenschnitte, die Geschichte "Von dem Machandelboom" und die "Von dem Fischer un syner Fru" - zwei plattdeutsche Märchen, es sind die vielen, voller Emotionen und Hingabe geschriebenen Briefe an Liebe, Verwandte und Freunde, die einen Blick in die Seelenwelt Runges gestatten, es ist seine Farbenlehre, die zu einem intensiven Gedankenaustausch mit Goethe führte und es sind  seine Zeichnungen und Gemälde, die ihn zu dem großen deutschen Romantiker gemacht haben, den wir heute respektvoll verehren.

"Es kommen mir bisweilen Stunden, wo mir ist, als sähe ich die Welt sich in ihre Elemente zerteilen, als ob Land und Wasser und Blumen, Wolken, Mond und Felsen Gespräche führten, als sähe ich diese Gestalten lebendig vor mir ..."

 Runge im Dezember 1802 an seine Mutter

 
   

     

"Sie haben mir, werthester Herr Runge, durch Ihren Aufsatz sehr viel Vergnügen gemacht: denn wie sehr meine Vorstellungsweise mit der Ihrigen zusammentrifft, ergiebt sich schon daraus, daß ich am Schlusse meines Entwurfs einer Farbenlehre einige früher mitgetheilte Blätter mit abdrucken ließ. Leider habe ich das Ganze noch nicht abschließen können, und so liegt denn eins mit dem andern noch im Verborgenen.

Desto angenehmer ist mir's, wenn Sie die gegenwärtige Schrift je eher je lieber herausgeben, damit ich mich darauf beziehen könne. Sie enthält nichts, was sich nicht an die meinige anschlösse, was nicht in das von mir Vorgetragene auf eine oder die andre Weise eingriffe.

So wie ich meine Arbeit durch die Ihrige hie und da supplirt finde, so werden Sie auch sich wieder durch mich gefördert sehen, und es muß sich alsdann eine lebhafte Communication eröffnen. Wie angenehm ist mir's, daß ich auch unter den Gleichzeitigen Gleichgesinnte nennen kann, die ich bisher mir unter den Abgeschiedenen aufsuchen mußte!"                           J.W. von Goethe.

     

 

Landschaft an der Peene, 1806 (Feder, laviert)
Studien für das Bildnis seiner Eltern in Wolgast
 

 

 

Wir Drei, 1805 (Öl auf Leinwand)
Runge mit seiner Frau Pauline und dem Bruder Daniel

     

 

Die Lehrstunde der Nachtigall, 1805 (Öl auf Leinwand)

 

Der Morgen, 1808 (Öl auf Leinwand)

     

mir ist der Mensch wie eine schöne Blume ...

 

ich bin ein Mensch und es ist nichts unbeständiger und gebrechlicher als des Menschen Kräfte und willen ...

 

 

Feldmohn, Scherenschnitt

     

 

Ausschnitt aus "Der Morgen"

 

 

Ausschnitt aus "Der Morgen"

 
     
     


 

 
     
   

 

     
     
 
 
 
 

 

 

 

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