Historisch - Technisches Informationszentrum Peenemünde

 

               

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...der Führer hat mit Verfügung "Der Reichsminister für Bewaffnung und Munition TAE Nr. 3128/42g.Kdos. vom 22.12.42" die Serienfertigung des Gerätes A4 befohlen.

Die Heeresversuchsanstalt Peenemünde erhält eine Bestellverfügung auf 6000 Geräte A4 und ist verantwortlich für die Durchführung der gesamten Beschaffung und Abwicklung des Auftrages sowie die Lieferung der Geräte...

Dem gingen aufwendige Forschung und Entwicklung einer hoch begabten Gruppe von Wissenschaftlern, Ingeneuren und Fachleuten voraus, die begeistert waren, von der Idee, etwas zu verwirklichen, was bisher nur in fantastischen Spinnerein einzelner Romanautoren existierte.
Nach vielen misslungenen Starts war es am 03. Oktober 1942 soweit, der erste Flug in den Weltraum mit dem Aggregat A4, abgehoben aus der Arena der Heeresversuchsanstalt Peenemünde war unter der Leitung Wernher von Brauns vollbracht. Der Führer ordnete die Massenproduktion an und Tausende von KZ - Häftlingen starben in den Produktionsstätten der Vergeltungswaffe (V2) wie die Nazipropagandisten  die A4 tauften. Vom besetzten Holland aus brachten die Raketen ihre todbringende Last nach London...

Jahre Später war es genau der Wernher von Braun aus der Peenemünder Heeresversuchsanstalt, der Die Rakete für den ersten und bisher einzigen bemannten Flug zum Mond konstruierte.

         
 
         
   
         
   
 

Das neu gestaltete Informationszentrum informiert sowohl über die technische Meisterleistung der Deutschen Wissenschaftler und Raketenforscher, als auch über das unsägliche Leid, welches ein menschenverachtendes System nach Peenemünde brachte und diesen Ort in der ganzen Welt bekannt machte. Hier wurde ein einzigartiger Ort des Stolzes und der Trauer, der Stille und der Hoffnung, der Macht und der Begeisterung geschaffen...

     
 

     

 

Den sternenklaren, pechschwarzen Nachthimmel von Peenemünde durchzucken gefrorene weiße Blitze. Dreihundert Jahre sind vergangen seit der Landung des Schwedenkönigs Gustav Adolf. Peenemünde schickt sich an, erneut in die Weltgeschichte einzugehen - wieder sind es die Militärs, die den Ausschlag für diese neue Berühmtheit des kleinen Örtchens geben sollten, zusammen mit einer Gruppe von Wissenschaftlern um Wernher von Braun. Von Peenemünde aus wurde ein weiterer  Versuch unternommen, mit dem Bau der so genannten Vergeltungswaffe Europa und die Welt unter das Joch des deutschen Nationalsozialismus zu bringen. Und doch ist nach vielen misslungenen Starts der 03. Oktober 1942 mit dem ersten Flug in den Weltraum des Aggregates A4, abgehoben aus der Arena der Heeresversuchsanstalt Peenemünde unter der Leitung Wernher von Brauns, die Geburtsstunde der Raumfahrt. Dem Kampf vieler Antifaschisten, den Krieg verachtender Menschen und dem Bündnis der Alliierten Streitkräfte ist es letztlich zu verdanken, dass Jahre später genau der Wernher von Braun aus der Peenemünder Heeresversuchsanstalt, die Rakete für den ersten und bisher einzigen bemannten Flug zum Mond konstruierte.

     

 

     

 

   
 

     
     
 

     

Ein Museum packt aus …

Großexponate des Historisch-technischen Informationszentrums (HTI) Peenemünde

Nieselregen über Peenemünde an diesem Ostersonntag – er lässt mich frösteln beim Gang über die Freiflächen des HTI. Er verstärkt sie noch, diese immer wiederkehrende Beklemmung, dieses Festhalten der Gedanken an der Ambivalenz des Ortes, am Widerspruch zwischen technischer und wissenschaftlicher Leistung einerseits und dem Wahnsinn nationalsozialistischem Weltmachtstrebens andererseits. Peenemünde das sind unvorstellbare Dimensionen, die es zu erleben gilt. „Ein Museum packt aus – Großexponate im HTI“ ist ein guter Weg Peenemünder Dimensionen zu begreifen.

     
 
     
 

     
 

Rund 30 Museumsbesucher treffen sich an der Kraftwerkshalle um dieses neue Angebot des Museums wahrzunehmen. Unter sachkundiger Führung geht es zuerst zur Werkbahn. Anfang der 40-ger Jahre ähnlich der Berliner S-Bahn mit Strom betrieben, diente sie der täglichen Beförderung mehrerer zehntausend Bauleute, Arbeiter und Wissenschaftler der Heeresversuchsanstalt Peenemünde. Das Kraftwerk mit der Turbinenhalle und dem Kesselhaus sind unser nächstes Ziel. Große Energiemengen waren notwendig, um den für die Raketen nötigen flüssigen Sauerstoff zu produzieren.

     

 Schlesische Steinkohle wurde über Stettin und die Oder bis nach Peenemünde gebracht, hier zerkleinert und über die Förderanlage in riesige Bunker im oberen Kraftwerksbereich befördert. Hier waren dann Reserven für ca. eine Woche Stromerzeugung gebunkert. Die Asche nach der Verbrennung mit Wasser gemischt, wurde in einen nahe liegenden See gepumpt, der erzeugte Strom über unterirdische Kabel zum Verbraucher geleitet. In den Schornsteinen des Kraftwerks befanden sich spezielle elektromagnetische Filter, die kleinste Rußpartikel entfernten, so dass die Schornsteine nie rauchten. Jede Einzelheit diente dem Zweck möglichst unerkannt zu produzieren – Strom, Sauerstoff, todbringende Raketen …
Im Kraftwerk bekommen wir schließlich noch die neu erworbene Walter-Schleuder zu sehen. Drei der 48 Meter langen Katapultrampen für die Flügelbombe Fieseler 103 (V1) standen einst auf dem Peenemünder Areal.

Ein Museum packt aus – eine tolle Idee das HTI noch interessanter zu gestalten, die unbedingt wiederholt werden sollte.

 

Öffnungszeiten
April - September : täglich von 10.00 - 18.00 Uhr
Oktober - März: täglich von 10.00 - 16.00 Uhr
November - März: montags geschlossen

Peenemünde
www.peenemuende.de 
http://www.peenemuende-info.de/D/hti.html
eMail: HIT@peenemuende.de
Telefon: 038371 / 5050
Telefax: 038371 / 505111

 
mehr Infos zu Peenemünde im Norden der Insel Usedom


 

 
 
 
 
 

 

 

 

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